Pensionszusage! Bilanzkiller?Gewinnvernichter? Rentenvernichter?


Genau genommen stehen wir vor zwei großen Problem

  1. Die hohen Verpflichtungswerte aus Pensionszusagen in der Handelsbilanz zerstören alljährlich hunderttausende Betriebsergebnisse.
  2. Die fast immer völlig unzureichende Finanzierung birgt für Unternehmen unkalkulierbare betriebswirtschaftliche Risiken.

Insbesondere mit in Kraft treten Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG), ab dem Bilanzjahr 2010, und der damit verbundenen verpflichtende Einbezug zukünftiger Lohn- und Gehaltssteigerungen  erhöhten sich die Rückstellungen in der Handelsbilanz exorbitant.

Zudem dürfen für die (Kapital) Rückstellungen nicht mehr mit den doch sehr hohen Verzinsungen gem. Heubeck Richttafel (teilweise 5-6% p.a.) zugrunde gelegt werden, sondern nur noch der sog. Rechnungszins (1,75% in 2016). Dies allein bringt seit 2010 hunderttausenden von Firmen in massive Bedrängnisse. Zudem sind diese Firmen wohl kaum Verkaufbar!

Hinzu kommt noch die Tatsache, das die meist hinterlegten Lebens- / Rentenversicherungen nicht die prognostizierten Gewinne darstellen können. Womit auch die zugesagte Renten nicht gezahlt werden können!

Somit haben wir ein doppeltes Problem:

  1. Die Veränderungen der Bewertung in der Bilanz lassen die benötigen Rückstellung unfassbar in die Höhe schnellen und „verhageln“ das Bilanzergebnis alljährlich.
  2. Obwohl durch die erhöhten Bilanzwerte wesentlich mehr Geld benötigt wird als bei Abschluss der Rückdeckungspolicen prognostiziert, wird er Wert der Police (durch die hohen Verluste im Versicherungsvertrag) immer geringer.

Beide Punkte schaffen riesen Probleme.

Es gibt aber echte  Rettungsringe:

Auslagerung (sprich komplette Entfernung) der Pensionszusage aus der Bilanz. Sicherlich ein sehr aufwendiger Weg, aber u.U. sehr lohnenswert, insbesondere wenn die Firma einmal verkauft werden  soll.

Kein guter Investor kauft eine Kapitalgesellschaft, in der sich die Zeitbombe Pensionszusage befindet.

Fakt ist aber auch, das dieser Weg weitreichende bilanzrechtliche Auswirkungen hat. Dies ist natürlich auch mit Kosten verbunden.Leider muss ich in meiner täglichen Beratungspraxis immer wieder feststellen das es sehr viel gefährliches Halbwissen (ja leider auch bei Steuerberatern) gibt, was noch zusätzlich zur Verunsicherung von Unternehmern führt.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr in die Tiefe gehen, weil es einfach auch sehr langweilig ist, aber erlauben Sie mir trotzdem den Hinweis darauf,  das mein Team und ich sehr wohl wissen was genau erlaubt ist und was nicht. Gerade auch die steuerliche Situation des zu Versorgenden (meist der Gesellschafter Geschäftsführer) wird in den meisten Fällen von den Steuerberatern falsch übermittelt. Ich kann Ihnen aber zu 100% versprechen, das die steuerlichen Auswirkungen für den zu Versorgenden nur sehr gering sind. Wie bereits geschrieben wurde, würde  das hier zu weit führen, zumal jeder Fall anders gelagert ist. Sprechen Sie mich an und wir werden eine individuelle Lösung finden um Folgendes, mit Hilfe von Steuerberatern und Juristen, zu Erreichen.

 

  • Verbesserung der Bilanzkennzahlen und der Kreditwürdigkeit

  • Chance auf ein verbessertes Unternehmensrating

  • Steuerstundungseffekt durch steuerliche Anrechung der Verpflichtungen in realistischer Höhe

  • vereinfachte Kreditaufnahme (Basel II)

  • Minimierung des Verwaltungsaufwandes

  • Reduktion der Beiträge an den Pensionssicherungsverein

  • Sicherung der Altersrente vor wirtschaftlicher Schieflage des eigenen Unternehmens

 

Für den Anfang habe ich aber noch eine sehr softe Lösung, die gerade bei Familienbetrieben (die nicht verkauft werden sollen), Sinn machen können.

Wie heißt es so schön:

Ich kann den Wind nicht ändern, sehr wohl aber die Richtung der Segel!

An den steuerrechtlichen Voraussetzungen ist nicht zu drehen aber die hinterlegte „Kapitalanlage“ sehr wohl.

Was vielen nicht bekannt ist, das man in der Art der Anlage als Unternehmer frei ist.

Wir können also z.B. die Möglichkeiten der BGH und EuGH Urteile auch für die Rückdeckungspolicen nutzen und aus dem Mehrerlös die bisherigen Verluste ausgleichen. Zudem können wir nicht versicherungsförmige Kapitalanlagen  nutzen, die nicht wie Lebens-/Rentenversicherung Geld „verbrennen“ sondern Geld verdienen.

Somit erreichen wir

a) das wir keine Gewinn in der Bilanz gegen die Verluste (Aktivtausch) buchen müssen und damit das Bilanzergebnis verbessern können  und

b) das die Rente des zu Versorgenden sicher ist!

Ich bin mir sicher, das dieser Blogbeitrag alle Sachverhalt stark vereinfacht darstellt, aber ich glaube einfach nicht das Sie, lieber Leser, einen wesentlich längeren Artikel dazu  lesen wollen. Die Geschäftsführer, Vorstände und Steuerberater, welche es betrifft, wissen sehr wohl von der Problematik.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich  einerseits das Thema nochmal in Erinnerung bringen und andererseits mein Team und mich als kompetente und flexible Partner empfehlen.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Segel richtig setzen, damit Ihre Rente doch noch sicher ist!

Über eine Weiterleitung dieses Berichtes (siehe unten) freue ich mich ebenso wie die kostenfreie Abonnierung (siehe Rechts)  meines Blogs wirklich sehr!

 

 

 

 

 

 

 

 

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