er BGH hat bestätigt, was ich schon seit Jahren in diesem Blog schrieb. In seinem Urteil aus der vorigen Woche hat er endgültig Klarheit geschaffen!

Nicht nur, dass LVs und RVs die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden rückabgewickelt werden können – das stand schon vor einem Jahr fest – sondern auch, dass die Kunden einen Anspruch auf die weitgehend ungeschmälerte Rückerstattung aller geleisteten Beiträge haben.

Die Sparfreunde-Deutschland helfen mit eigenen Sachverständigen bei der für den Verbraucher kostenlosen Aufarbeitung aller Fälle. Selbst die Rechtsanwaltskosten werden übernommen.

Was ist zu tun?

Mail an axel.junker@eura.de senden! Ich kümmere mich darum das Sie eine kostenlose Beratung eines Sachverständigen erhalten.

Was genau ist passiert?

Millionen Lebensversicherungen rückabwickelbar  
Alle Lebensversicherungen, die nach dem sog. Policenmodell zwischen 1994 und Ende 2007 abgeschlossen wurden, können rückwirkend ab Beginn aufgehoben werden. Dies hatte der BGH bereits vor einem Jahr im Fall des Allianz-Kunden entschieden. Im Vorfeld hatte der Europäische Gerichtshof bereits dem BGH den Rücken gestärkt.

Fraglich war in diesem Zusammenhang, welche Kosten der Versicherer dem Kunden von den zurückzuerstattenden und zu verzinsenden Beiträgen in Abzug bringen darf.

BGH schafft Klarheit
Nun besteht auch hierüber Klarheit. Zumindest darin, dass dem Kunden keine Abschluss- und Verwaltungskosten in Rechnung gestellt werden dürfen. Dies stellte der BGH gestern in einem Urteil fest (AZ.: IV ZR 384/14 u.a.).

Geklagt hatte ein Kunde gegen die Aachen Münchener Leben, die ihm lediglich den Rückkaufswert abzüglich der Kapitalertragssteuer überwiesen hatte. So billig kam die Gesellschaft jedoch nicht davon.

Der BGH stellte nun fest, dass bei einer Rückabwicklung lediglich die Kosten des erbrachten Risikoschutzes von den geleisteten Beiträgen in Abzug gebracht werden dürfen.

Kunden erhalten Beiträge zurück
Kunden, die in für sie unrentable und überteuerte Lebens- oder Rentenversicherungen einzahlen, können nun mit Bezug auf die höchstrichterlichen Entscheidungen ihre Beiträge verzinst – abzüglich des Risikobeitrags – zurückerhalten.

Auch wenn der Versicherer die Abschlusskosten bei der Rückabwicklung dem Kunden nicht in Rechnung stellen darf, muss der Abschlussvermittler des rückabgewickelten Vertrags dennoch nicht mit Provisionsrückforderungen rechnen, da die Rückabwicklung des Vertrags dem Versicherer zuzurechnen ist.

Hilfe ist angesagt
Rückabwicklungen von Lebensversicherungen gestalteten sich in der Vergangenheit teilweise schwierig und zeitaufwendig. Ob es einfacher wird oder nicht, kläre ich gerne für Sie!

Bestehende Rechtsschutzpolicen mit eingeschlossenem Vertragsrechtsschutz überprüfe ich zudem gern kostenfrei!

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