S&K, wie versprochen…es geht weiter


  • S&K und kein Ende

    Wie ich in meinem letzten Artikel schon geschrieben habe, gibt es eine ganze Reihe an Fonds, in die Anleger investiert haben und nun fürchten müssen, dass ihr Geld definitiv verloren ist. Wie die Staatsanwaltschaft so schön schrieb, handelte es sich wohl um ein Schneeballsystem. Das Schneeballsystem vom trainierte so, dass neue Gelder, welche von dem Vertrieb in die Fonds eingesammelt wurden, verwendet wurden, um andere Anleger mit Ausschüttungen und Zinszahlungen zu befriedigen.
    Das fatale daran ist, dass eben keine Gewinne in den Fonds erzielt wurden, sondern das frische Geld der neuen Investoren an die alten Investoren ausgeschüttet wurden. Parallel dazu aber ist wohl auch davon auszugehen, dass die Immobilien, welche sich in den verschiedenen Gesellschaften der S&K Gruppe gefunden haben, zu weitaus überhöhten Preisen bewertet wurden.

    Was muss nun die Anleger interessieren:

    1. Die Anleger haben in Fonds investiert. Diese Fonds wiederum haben entweder selbst oder leider in der Mehrzahl über Darlehen an Gesellschaften aus der Gruppe der S&K Holding indirekt Immobilienbesitz erworben.
    2. Damit ist die Gefahr groß, dass in den Fonds, in welche die Gelder der Anleger geflossen sind, nichts mehr vorhanden ist. Diese Fonds wiederum haben Ansprüche gegen die Firmen der S&K Gruppe auf Rückzahlung von Darlehen oder auf sonstige Möglichkeiten des Rückflusses der Gelder.
    3. Das Problem an der gewählten Konstruktion ist leider, dass die Anleger nicht nur das Risiko einer Insolvenz ihres Fonds tragen, sondern über dies auch den „Aktivitäten“ der Vorstände der Gesellschaften der S&K Gruppe ausgeliefert sind.
    4. Die Vertriebskosten der Fonds sind definitiv ausgegeben worden. Laut Prospekten haben die Emittenten Hier die maximal zulässigen Prozentsätze ausgeschöpft. Dieses Geld ist auf jeden Fall verloren.
    5. Auch verloren sind die Kosten, welche in den Gesellschaften der S&K Gruppe für deren „Verwaltung“ ausgegeben wurden. Nach den aktuellen Recherchen scheint das Geld hier weit gehend weg zu sein.

    Aber noch schlimmer: die Kunden der MIDAS Fonds, welche damals über die CIS Deutschland AG aufgebaut wurden, wurden mitsamt deren Raten Sparverträgen an die S&K Gruppe verkauft. Ergebnis ist, dass auch diese Kunden jetzt wahrscheinlich in dem Trubel um die S&K Gruppe leiden werden.

    Ich bin nach wie vor schockiert, wie einmal wieder mit Geldern von Anlegern umgegangen wurde. Das Geld, das sich viele Anleger erspart haben und dann in die S&K Gruppe investiert wurde, sieht einem ungewissen Schicksal entgegen.

    Ich treffe mich in diesen Tagen mit Anwälten, die meinen Kunden Rettung versprochen haben. Ich berichte Euch wieder!

    Übrigens: aus gut informierten Kreisen heißt es, dass die S&K Gruppe nach wie vor genug Geld hat, um Anwälte los zuschicken, die die Presse mundtot machen sollen. Mir liegt eine Klage der S&K Gruppe gegen die Zeitschrift Wirtschaftswoche vor, Streitwert über 2 Millionen €. Wenn ihr Euch wundert, warum im Internet immer nur von Mutmaßungen gesprochen wird, dann seht Ihr es jetzt Ihr es jetzt. Auch ich muss mich zurückhalten…

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