Verweigert der Arbeitgeber immer noch eine Betriebsrente ? Böse Falle !


Seit 2001 haben Beschäftigte einen Rechtsanspruch darauf, Teile ihres Gehalts in einen Vertrag zur betrieblichen Altersvorsorge zu investieren. Davon machen aber längst nicht alle Gebrauch. Oft mangelt es an entsprechenden Angeboten durch den Arbeitgeber, wie eine aktuelle Studie zeigt. Und das obwohl der Arbeitgeber seit 2001 gesetzlich verpflichtet ist,  jedem Arbeitnehmer diese Möglichkeit zur Zahlung aus dem Bruttoeinkommen zu ermöglichen!

Nochmal zum Mitschreiben: gesetzlich verpflichtet!

Laut einer gemeinsamen Umfrage des Versicherers Gothaer und der Financial Times Deutschland (FTD) haben nur 62,3 Prozent der Beschäftigten inzwischen einen bAV-Vertrag abgeschlossen, 2003 waren es erst 40 Prozent.
Oft scheitert es am mangelnden Engagement des Arbeitgebers:  Trotz gesetzlichen Anspruchs des Arbeitnehmers bieten viele Unternehmen immer noch keine bAV an. Besonders hoch ist die Quote der Verweigerer unter den ostdeutschen Firmen mit 45 Prozent sowie unter den Dienstleistungsbetrieben mit 36 Prozent. „Vor allem kleine und mittelständische Firmen sind nicht unbedingt bereit, betriebliche Altersvorsorge anzubieten, weil sie den Aufwand scheuen“, sagt Nicolai Engel, Experte der Gothaer.
Einige Firmen unternehmen trotz Drängens von Arbeitnehmern nichts. So haben 40 Prozent der Befragten ihren Brötchengeber schon einmal aktiv auf einen bAV-Vertrag angesprochen, 10 Prozent erhielten dennoch kein Angebot. „Das Recht auf bAV ist nur schwer einklagbar. Der Arbeitgeber ist für seine Versäumnisse nicht haftbar zu machen“, sagt Engel. Es gibt bisher keine höchstrichterlichen Entscheidungen dazu. Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben sich bisher immer geeinigt, bevor es zu einem solchen Urteil kam.
Die stagnierende Durchdringung bei der betrieblichen Altersvorsorge liegt aber nicht nur an den Unternehmen: Oft fehlt auf Seiten der Beschäftigten auch das Wissen um die Vorteile der bAV, was sich in mangelndem Interesse niederschlägt. Die Angestellten meinen, sie wären bereits ausreichend abgesichert oder die finanziellen Mittel reichen für die bAV nicht aus. 86 Prozent der Befragten wären allerdings bereit, einen Vertrag abzuschließen, wenn sich der Arbeitgeber an den Kosten beteiligt.
Der Investmentcoach bietet deshalb schon seit Jahren Veranstaltungen zu diesem Thema in Firmen an,  damit die Firmen einerseits keinerlei zusätzliche Arbeit haben, die Arbeitnehmer jedoch die enormen Vorteile der sog. Umwandlung von Barlohn in Versorgungslohn haben. Ich denke viele Arbeitgeber freuen sich auch aus den Reihen der Arbeitnehmer über einen Hinweis darüber,  das es dieses tolle und neutrale Serviceangebot des Investmentcoaches gibt.

Mich wundert es zwar, aber immer noch gibt es enorm viele Arbeitnehmer die sich von irgendwelchen Versicherungsberatern private Lebens- und oder Rentenversicherungen aufschwatzen lassen obwohl die Vorteile der Zahlung seiner Rentenversicherung aus dem Bruttoeinkommen wohl für Jeden schnell erkennbar sind.  Durch das Sparen der Sozialversicherungsbeiträge und der Steuern auf den aufgewandten Betrag kommen schnell 50% Ersparnis hervor.
Also liebe Arbeitgeber erfüllt endlich Eure Pflicht!
Also liebe Arbeitnehmer kümmert Euch und hört nicht auf die dauerquatschenden Versicherungstypen und/oder Strukturvertriebler auf Eurem Sofa.
Oder wie in der Werbung: Ruf mich an!

P.S. Achja, bitte comment (oben) und teilen (unten) nicht vergessen! Zudem wäre eine Bewertung nett!

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